Für mich 
gibt es 
keinen 
ERSATZ 
für 
tierische 
Produkte …

© Stuart Innes | stock.adobe.com | #275908109

… bestenfalls 

Alternativen

Mehr GENUSS
beim Ausprobieren
veganer Rezepte

Milch für Kälbchen, Muttermilch für Menschen

Milch ist für die Kälbchen. Warum hat es die Natur nicht so eingerichtet, dass wir die Milch von anderen Spezies nicht mögen? Das wäre doch sinnvoll. Und es würde extrem helfen, weniger tierisches zu verzehren.

Stattdessen schmeckt den meisten Menschen die Milch sehr gut, vor allem der Käse ist für viele unverzichtbar. Wenn ich genau drüber nachdenke, dann ist es eigentlich erst die/der behandelte/r und verarbeitete Milch/Käse, die wir so verlockend finden. Oder hast du schon mal frische Milch, die noch warm ist probiert? Wir wissen meist gar nicht, wie die schmeckt.

Auch interessant ist, dass es uns davor ekelt, wenn wir an die Milch unserer eigenen Spezies denken, geschweige sie zu verzehren. Oder kannst du es dir vorstellen, als Erwachsener Muttermilch zu trinken? Es sind schon sehr komische Verhaltensmuster, die wir uns da über die Jahrhunderte angeeignet haben. 

Kleiner FUNFACT: In London gibt es tatsächlich eine Eisdiele, die Eis aus Muttermilch anbietet. Ich muss mich korrigieren, es gab sie. Hier! Kannst du mehr darüber lesen.

Warum gibt es nicht wirklich
natürlichen Ersatz, der wie das tierischen Produkt schmeckt?

Zurück zu meiner Aussage bzgl. Ersatzprodukte. Meiner Meinung nach gibt es keinen Ersatz für tierische Produkte, allenfalls Alternativen. Oft ist das auch der Grund, warum viele Menschen die vegane Küche als kompliziert und stressig empfinden. 

Warum ist das so? Liegt es vielleicht daran, dass oft ein „Ersatz“ für alte, gewohnte Geschmäcker gesucht wird? Man tut sich schwer, aus der Komfortzone auszutreten und wir wollen exakt die gleichen Geschmacksnerven bedienen.

Deshalb wird anstatt sich Neuem zu öffnen, Altes synthetisch „nachgebaut“. Vor allem die Industrie macht das auf Biegen und Brechen mit allen Mitteln. Und ich muss sagen, es gibt mittlerweile fantastisch schmeckende Fertigprodukte. Die wenigsten davon sind natürlich. Ich würde immer empfehlen, auf die Inhaltsstoffe zu achten. 

Denn die besten Mittel und Zusatzstoffe für Geschmack der Industrieprodukte sind nicht immer die Besten für unseren Körper. Die Vitalstoffe bleiben dabei leider auf der Strecke. Und die komplett denaturierten Produkte, die dabei rauskommen, sind für unsere Körper schwer zu verarbeiten. Leider sind die Zusammenhänge zwischen dieser Art von Ernährung und Krankheitsbildern bei vielen noch nicht im Bewusstsein.

Kulinarische Programmierung

Wir wurden und haben uns selbst kulinarisch programmiert – kontinuierlich – ein Leben lang. In welchem Verhältnis soll Schärfe, Süße, Säure, Salz, Umami, Fette und Textur sein, damit ein Lebensmittel uns schmeckt. Das ist eine Prägung, die schon im Kindesalter tief verankert wird.

Die meisten von uns sind omnivor (pflanzlich und tierische Ernährung / Mischköstler) aufgewachsen. Wenn wir nun irgendwann unsere Ernährung umstellen und mehr vegane Gerichte essen wollen, dann versuchen wir zunächst dieser Programmierung gerecht zu werden. Dadurch begeben uns automatisch in eine Kompromisshaltung. Soll heißen, wir sind immer in Erwartung: Soll schmecken wie …  und wenn es das nicht tut, sind wir enttäuscht. Es ist genau diese Haltung, die dem Genuss dann im Wege steht

Wir sollten aufhören zu vergleichen. Denn pflanzliche Lebensmittel können unmöglich denselben Geschmack erzeugen wie tierische Lebensmittel – FAKT. Wir sollten einfach nur entscheiden: Schmeckt mir oder schmeckt mir nicht. Kopf aus – Intuition und Geschmack an. 

 

Rezeptnamen für Suchmaschinen

Gäbe es keine Suchmaschinen und wollte ich nicht von dir gefunden werden, dann gäbe es in meinen Rezepten keine Aussagen wie: Vegane Alternative von Mozzarella, Frischkäse etc. Die nutze ich nur, weil das genau die Begriffe sind, die jemand sucht, wenn er vegan probieren oder beginnen möchte. Weil er die natürlichen Bezeichnungen, wie z. B. Mandelkräuteraufstrich ja gar nicht kennt.

Ich würde darauf verzichten und dir einfach vegane Rezepte anbieten. Dann wäre zum Beispiel der vegane Frischkäse eine leckere, fermentierte Cashewkräutercreme (Link!) 

Probiert man solch ein neues Rezept, hat man die Wahl: Entweder sagt man: „Oh, das schmeckt aber nicht wie Frischkäse, oder man macht sich auf, konzentriert sich nur auf den Geschmack und sagt z. B.: „Wow, welch leckere Creme, ich mag diese Frische der Zitrone und die Kombination an Kräutern“.

Mein Lieblingsbeispiel ist Parmesan

Als ich mich noch vegetarisch ernährt habe, habe ich die meisten Gerichte mit Parmesan zu mir genommen. Ich lieeeebe ihn einfach. Und nichts, aber auch gar nichts kommt diesem Geschmack gleich. Deshalb werde ich auch manchmal schwach und gönne mir beim Italiener mal ein Portiönchen …
 

Wenn man versucht, es nach zu ahmen, dann kann man nur verlieren. There is no way! Wenn ich mir aber sage Parmesan ist ein „geschmacksintensives Topping“ kann ich mir ein eigenes Topping kreieren und mir damit ein gutes Geschmackserlebnis bescheren.

Nachdem wir das geklärt haben 😉 möchte ich dir hier ein einfaches Einsteiger – Topping für deine Pasta anbieten. Link! – Wie gesagt, Alternative für Parmesan, ein Header für die Suchmaschine. 

vegane käsealternative

Mach deinen Kopf frei

Verstehst du, was ich damit sagen will? Es geht darum, zu lernen, nicht mehr mit Tierischem vergleichen und sich Neuem zu öffnen. Mach deinen Kopf frei und entdecke ganz neue Geschmackswelten. Das würde ich mir für meine Leser wünschen. Und manchmal hilft es, die neuen Rezepte öfter zu essen, denn dein Geschmack wird sich ändern mit der Zeit.

Ein Essen sollte uns stets uneingeschränkt schmecken und Freude bereiten. Wenn es Dir so schmeckt, wie es ist, muss es nicht mit etwas anderem verglichen werden.

Gute LEBENSmittel

Unsere deutsche Sprache ist so wunderbar präzise. Habt Ihr schon mal über die Bezeichnung Lebensmittel ganz bewusst nachgedacht und reflektiert, was es bedeutet?

Es ist etwas, das Leben in sich trägt, Leben, das wir für unsere Existenz brauchen. Ein „Mittel des Lebens“ eben.

Die Qualität dessen, womit wir uns ernähren, bestimmt somit zu einem großen Teil den mittel- bis langfristigen Wert unserer Gesundheit und somit unseres Lebens. Unser Leben beschränkt sich nicht nur auf unseren Körper, sondern auf unsere gesamte Umwelt.

Wer das Glück hat, fremde Länder zu bereisen und mit „offenem Geiste“ sich der fremden Küche öffnet, wird wunderbare Erfahrungen machen können. Genauso ist es mit der veganen Küche, sie wartet mit wunderbaren Erfahrungen auf DICH!

In diesem Sinne wünsche ich dir guten Genuss und ein gutes Leben mit besten Lebensmitteln!

Wie ist es bei dir? Kannst du ohne Erwartung an ein veganes Rezept rangehen? Oder vergleichst du auch sofort und möchtest alte Geschmacksbilder in den veganen Alternativen haben?

Schreib gern in die Kommentare!

 

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Lieben Dank.

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